Notion Pages vs. Datenbanken – Wie du sie am besten einsetzt

Du hast also gerade Notion für dich entdeckt und bist hin und weg. Zu Recht. Voller Tatendrang legst du los, trägst Ideen ein, baust To-do-Listen und legst neue Seiten an. Doch nach einiger Zeit merkst du: Dein System wird unübersichtlich und du verlierst den Überblick. Du kannst deine Inhalte nur schwer wiederfinden. Das kannst du in Zukunft vermeiden, indem du die zwei wichtigsten Notion-Elemente kennst und sie gezielt einsetzt.

In diesem Artikel verrate ich dir, wofür normale Pages und wofür Datenbanken geeignet sind. Du lernst, dein Setup besser zu strukturieren und die richtigen Seiten für jeden Anwendungsfall zu wählen. Mit diesem Wissen vermeidest du Chaos und Frust und kannst Notion optimal für deine Zwecke einsetzen. Du erhältst das richtige Grundgerüst, um produktiv loszulegen.

Notion Pages: Was sind sie und wofür sind sie gut?

Notion Seiten sind ein wahres Schweizer Taschenmesser, wenn es um die Organisation und Darstellung deiner Inhalte geht. Du kannst praktisch alles darin unterbringen: Texte, Bilder, Videos und sogar Code-Snippets. Dank der intuitiven Drag-and-Drop-Funktionalität fällt es sehr leicht, die Seiten genau nach deinen Wünschen zu gestalten.

Jede Notion Seite beginnt mit einer weißen Leinwand, die du gestalten kannst, wie du möchtest.

Ob du alleine arbeitest oder im Team, Notion Pages sind flexibel genug, um beiden Szenarien gerecht zu werden. Und das Beste daran ist, dass sie sich nahtlos in das gesamte Notion-Ökosystem einfügen. Du kannst sie mit anderen Notion-Tools wie Datenbanken, Kalendern und To-do-Listen verknüpfen, um ein umfassendes Organisations- und Management-System zu schaffen.

Aber wie bei jedem Tool gibt es auch hier ein paar Dinge zu beachten. Wenn du nicht sorgfältig organisierst, können Notion Pages schnell unübersichtlich und chaotisch werden. Sie sind zwar vielseitig, aber nicht unbedingt die beste Wahl für komplexere Daten, für die eine spezialisierte Datenbank besser geeignet wäre.

Notion Datenbanken: Was sind sie und wofür sind sie gut?

Ohne Datenbanken wäre Notion nicht das, wofür es geschätzt und geliebt wird: Sie helfen dir, Informationen zu organisieren, zu filtern und zu visualisieren. Sie sind besonders nützlich, wenn du mit großen Mengen an Daten arbeitest oder wenn du spezifische Informationen schnell finden möchtest. Notion bietet verschiedene Datenbanktypen wie Tabellen, Boards, Zeitpläne, Kalender, Galerien und Listen. Du kannst eigene Labels, Tags und weitere Felder erstellen, um den Kontext zu behalten und alles organisiert zu halten.

Verschiedene Ansichten

Notion Datenbanken bieten verschiedene Ansichten, um deine Daten zu organisieren und darzustellen. Du kannst zwischen Tabellen, Kanban-Boards, Kalendern, Listen und Galerien wählen. Jede Ansicht hat ihre eigenen Vorteile:

  • Tabelle: Ideal für die Darstellung von Daten in Zeilen und Spalten, ähnlich wie in Excel.
  • Kanban-Board: Perfekt für agile Projektmanagement-Methoden und die Visualisierung von Arbeitsabläufen.
  • Kalender: Ermöglicht dir, Aufgaben und Ereignisse in einem Kalenderformat zu sehen.
  • Liste: Für eine einfache, ungeordnete Darstellung von Daten.
  • Galerie: Zeigt Daten in einer visuellen Kachelansicht, ideal für Projekte, die stark auf Bildmaterial setzen.

Tags und Labels

Mit Tags und Labels kannst du deine Daten kategorisieren und filtern. Dies ist besonders nützlich, wenn du mit großen Datenmengen arbeitest. Du kannst Tags für Prioritäten, Zuständigkeiten oder den Status von Aufgaben verwenden.

Filter und Sortierung

Notion Datenbanken bieten leistungsstarke Filter- und Sortieroptionen. Du kannst nach verschiedenen Kriterien filtern, z.B. nach Datum, Verantwortlichen oder Priorität. Die Sortierung kann aufsteigend oder absteigend erfolgen und nach mehreren Kriterien gleichzeitig.

Verknüpfte Datenbanken

Eine der mächtigsten Funktionen in Notion ist die Möglichkeit, Datenbanken miteinander zu verknüpfen. Du kannst eine “Relation” zwischen zwei Datenbanken erstellen, um komplexere Datenstrukturen und Abhängigkeiten abzubilden.

Formeln

Für fortgeschrittene Nutzer bietet Notion die Möglichkeit, Formeln in Datenbanken zu verwenden. Damit kannst du Berechnungen direkt in der Datenbank durchführen, ähnlich wie in einer Excel-Tabelle.

Notion Datenbanken vs. Pages

Notion Datenbanken und Pages sind eng miteinander verknüpft, aber sie dienen unterschiedlichen Zwecken und haben jeweils eigene Stärken und Schwächen.

Beziehung zwischen Datenbanken und Pages

  • Einbettung: Datenbanken können direkt in Notion Seiten eingebettet werden, was eine nahtlose Integration von strukturierten Daten in einen freieren Kontext ermöglicht.
  • Verlinkung: Du kannst von einer Notion Page aus auf bestimmte Einträge in einer Datenbank verlinken und umgekehrt.
  • Flexibilität: Beide Tools sind flexibel und anpassbar, aber während Seiten eher für unstrukturierte oder semi-strukturierte Inhalte geeignet sind, bieten Datenbanken eine strukturierte Umgebung für die Datenspeicherung.

Unterschiede zwischen Datenbanken und Pages

  • Struktur vs. Freiheit: Datenbanken sind für die strukturierte Organisation von Informationen ausgelegt. Pages sind flexibler und können eine Vielzahl von Inhalten in einem weniger strukturierten Format aufnehmen.
  • Komplexität: Datenbanken können komplexere Abfragen und Filteroptionen bieten. Einfache Seiten sind intuitiver, können aber auch schnell unübersichtlich werden, wenn sie nicht gut organisiert sind.
  • Zweck: Sie sind ideal, um Inhalten, Dokumentationen, Projektpläne und dergleichen zu erstellen. Datenbanken sind besser geeignet für die Verwaltung von komplexen Daten, wie z. B. Inventarlisten, Kundenbeziehungsmanagement oder Projekt-Tracking.

Wann nutzt du was?

Wenn du in der Ideenfindungsphase eines Projekts bist oder einen Raum für kreatives Denken benötigst, sind Notion Pages die richtige Wahl. Sie bieten dir die Freiheit, schnell und unkompliziert Notizen zu machen, To-do-Listen zu erstellen oder sogar ein ganzes Wiki für dein Projekt aufzubauen. Pages sind auch hervorragend für die Dokumentation geeignet, sei es für Software, Teamrichtlinien oder Kundensupport.

Notion Datenbanken nutzt du, sobald du mehr Daten und Informationen sortieren und strukturieren möchtest. Sie ermöglichen es dir, Aufgaben zu tracken, Deadlines festzulegen und den Projektstatus in Echtzeit zu überwachen. Datenbanken sind auch ideal für die Organisation von großen Datenmengen, wie zum Beispiel Inventarlisten, Kundeninformationen oder Forschungsdaten.

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